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Energie-Kennzeichnung für Autoreifen

Ab dem 1. November 2012 werden Reifen in eine sogenannte "Kraftstoff-Effizienzklasse" und "Nasshaftungs-Klasse" eingeteilt. Die Skala reicht von "A" bis "G". Zudem müssen die Rollgeräusche (in Dezibel) angegeben werden. Die Kennzeichnung hat anhand eines genau festgelegten "Etiketts" zu erfolgen. Die Reifen müssen in den Verkaufsstellen so positioniert werden, dass der Endnutzer die Kennzeichnung deutlich wahrnehmen kann.

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Geldbremse beim Kaufen!

Ein Blick auf die Angaben über den Treibstoffverbrauch lohnt sich: Laut DIN-Norm müssen die Durchschnittsverbrauchswerte für den Drittelmix aus 90 km/h, 120 km/h und für den Stadtverkehr angegeben werden. Wenn beispielsweise ihr Auto auf 100 km im Schnitt nur einen Liter weniger Sprit verbraucht, macht das bei einer Jahresleistung von 20.000 Kilometern eine Ersparnis von 200 Litern. Das bringt über 200 Euro pro Jahr! 

Kontrolle ist alles!

Nur wer weiß, wieviel er verbraucht, weiß auch, wieviel er sparen kann. Stellen Sie daher bei jedem Tankstopp den Tageskilometer-Zähler auf Null. Beim erneuten Tanken lesen - Sie den Kilometerstand ab. Aus den zurückgelegten Kilometern und der Literzahl errechnen Sie den Verbrauch auf hundert Kilometer.

Kurz und Schlecht

Neun von zehn Autofahrten betragen weniger als 20 Kilometer. Diese Kurzstrecken kommen besonders teuer. Tests haben ergeben, dass der Treibstoffverbrauch bei einem Mittelklassewagen direkt nach dem Starten bei 40 Liter/100 km liegt. Nach einem Kilometer Fahrt sind es immer noch 20 Liter, und erst nach 4 km erreicht der Verbrauch das normale Niveau. Zur Vermeidung dieser teuren "Sprints" lassen sich mit geschickter Planung einige Kurzstrecken zu einer längeren zusammenlegen.

Schalten und Walten!

Schalten Sie möglichst schnell in höhere Gänge und fahren Sie sehr untertourig. Ein Beispiel: Ein Testfahrzeug legt im 4. Gang mit 60 km/h hundert Kilometer zurück und verbraucht auf ebener Strecke nur 5,8 Liter Sprit. Wäre dieselbe Distanz mit derselben Geschwindigkeit im Dritten absolviert worden, wären es neun Liter Sprit gewesen!

Dachträger als Treibstoff-Fresser

Ein mit 130 km/h fahrender Mittelklassewagen verbraucht rund 11 Liter Benzin, mit einem Schiträger am Dach um 13 %, mit einem Dachträger sogar um 26 % mehr. Daher möglichst nicht mit leerem Träger fahren, denn dabei werden pro tausend Kilometer an die 25 Liter Sprit sinnlos verfeuert.

Nie randvoll tanken!

Ist es wärmer als 20 Grad, sollten Sie niemals randvoll tanken, denn der Treibstoff dehnt sich bei höheren Temperaturen aus und rinnt durch die Entlüftungsschläuche aus. Das kostet nicht nur relativ viel Energie, sondern schädigt auch die Umwelt.

Gemeinsam statt einsam!

Wenn Sie das nächste Mal mit dem Auto unterwegs sind, riskieren Sie einen Blick auf die andere Verkehrsteilnehmer/innen. Dabei wird Ihnen auffallen, dass extrem viele Autos nur mit einer oder höchstens mit zwei Personen besetzt sind. Diese Beobachtung lässt sich mit Zahlen belegen: Fast jeder zweite Erwerbstätige fährt mit dem eigenen Vehikel zum Arbeitsplatz, davon wiederum sitzen 80 % allein im Auto, obwohl ohne weiteres Platz für drei weitere Passagiere vorhanden wäre. Die einzige energiesparende Alternative ist die Fahrgemeinschaft. Nicht nur, dass der Spritverbrauch pro Kopf drastisch sinkt, reduzieren sich die Kosten für den Autobesitzer auch deutlich. Wenn jeder Mitfahrer seinen Obolus leistet, kann die Ersparnis bis zu 70 % betragen.

Bitte warten!

Verrußte und abgenützte Zündkerzen können ihre Funktion nicht mehr zufriedenstellend erfüllen. Das führt zu Leistungsverlust und Spritvergeudung. Auch Vergaser, Zündung und Leerlaufeinstellung wollen regelmäßig überprüft werden, andernfalls auch hier der Treibstoffverbrauch erheblich steigt. Die regelmäßige Wartung Ihres Autos ist daher unabdingbare Voraussetzung für energiesparendes Fahren.

Eile mit Weile! Gleiten lohnt sich!

Sind sie nicht beeindruckend, die "dynamischen" Zeitgenossen, die auf jede rote Ampel zustürmen, um nach einer Vollbremsung wieder mit Vollgas loszufahren? Diese unbeschreibliche Lässigkeit kommt ganz schön teuer: Ein "eiliger" Fahrer verbraucht auf einer 28 km langen Stadt-Strecke mit 32 Ampeln um 40 % mehr Treibstoff und Geld als ein sparsamer, energiebewusster Lenker. Der Flotte bezahlt seinen Zeitgewinn von rund sieben Minuten mit mehr Geld, mehr Stress, mehr Ärger, mehr Schaltvorgängen (65!) und mit 13 zusätzlichen Ampelstopps.

Hinweise beim Autokauf

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