Energie in Oberösterreich
- Energiezukunft Oberösterreich 2030 (pdf, 636 kB)
- Hier finden Sie den aktuellen Umsetzungsbericht des O.Ö. Energiekonzeptes, Berichtsjahr 2009 (pdf, 2,82 MB).
Mehr als 30 Prozent des oö. Energieverbrauchs werden in Oberösterreich bereits durch umweltfreundliche Energieformen wie Wasserkraft, Biomasse, Sonnenenergie, Windkraft oder Erdwärme gedeckt - ein sechsmal höherer Wert als der EU-Schnitt. Erneuerbare Energieträger, wie Sonnenenergie, Biomasse/Holz, Erdwärme, Windkraft und Wasserkraft sind im Gegensatz zu den begrenzten Vorräten an fossilen Brennstoffen durch den permanenten Energienachschub der Sonne praktisch unerschöpflich. Erneuerbare Energieträger sind zumeist heimische Energiequellen, mit deren Hilfe wir die Abhängigkeit von Energieimporten verringern können.
Oberösterreich und sein Energiesparverband sind im Bereich Ökoenergie der europäische Spitzenreiter und wurden 2002 von der Europäischen Kommission durch Vizepräsidentin und Energiekommissarin Loyola de Palacio mit dem höchsten europäischen Preis dafür ausgezeichnet.
Grundlage des Erfolges ist das Oberösterreichische Energiekonzept "Energy 21".
Im Jahr 1994 wurde von der Landesregierung einstimmig das O.Ö. Energiekonzept beschlossen, indem neben dem Energiesparen die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energie als energiepolitische Leitlinie festgelegt wurde. Als Ziel wurde die Ausweitung des Anteils der erneuerbaren Energie von 25% auf 30% des Energieverbrauchs bis zum Jahr 2000 fixiert und entsprechende Maßnahmen dazu festgelegt.
Die zweite Phase des O.Ö. Energiekonzeptes wurde am 27.3.2000 von der Oö. Landesregierung beschlossen und Ziele bis zum Jahr 2010 formuliert.
Beginnend im Jahr 2006 wurden vom oö. Energieressort für Oberösterreich verschiedene Energieszenarien bis zum Jahre 2030 erstellt. In einer Analyse der verschiedenen Ökoenergieträger wurden technisch nutzbare Potenziale dargestellt. Daraus wurden - unter Annahme von verschiedenen Verbrauchsentwicklungen - für die Sektoren Strom, Raumwärme und Verkehr sowie den gesamten Primärenergiebedarf Energieszenarien bis 2030 abgeleitet.
Eine grundsätzliche Weichenstellung für das neue Energiekonzept erfolgte mit dem Landtagsbeschluss vom 5.Juli 2007. Ziel ist es demnach, schrittweise in Oberösterreich bei Wärme und Strom auf erneuerbare Energien umzusteigen und damit die CO2-Emissionen und die Energieimporte zu senken.
Am 22.Oktober 2007 hat die Oö. Landesregierung ambitionierte Detail-Ziele für die Energiezukunft von Oberösterreich formuliert und beschlossen.

